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Jahresabschluss 2016

  • Dec 10 / 2016
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Jahresabschluss 2016

Zum Jahresabschluss der „Freischützen“ Haberskirch-Unterzell 2016 Euer Schützenmeister

 

Ein Jahr neigt sich dem Ende zu. Ein letztes Mal in geselliger Runde beisammen sein. Das ganze Jahr Revue passieren lassen. Waren es die Rundenwettkämpfe, Jugendrundenwettkämpfe und die Meisterschaften. Das gute Abschneiden bei den Stadtmeisterschaften. Die Damenmannschaft mit Katja Beutlrock, Nicole Lindermayr und Melanie Modes konnten ihren Titel souverän verteidigen. Zudem konnte unsere Nici auch das Damenfinale vom Beginn bis zum Ende als Führende durchziehen. Auch bei der Einzelwertung der Jugend weiblich konnte Lena Beutlrock den Titel vor Katja Lindermayr gewinnen.

 

Nicht zu vergessen, die guten Platzierungen unserer Rundenwettkampfmann-schaften. In der Abschlusstabelle Platz eins in der Gauoberliga unserer ersten Mannschaft mit einem Durchschnitt von 1512 Ringen und Spitzenergebnisse unserer Schützinnen wie z. B. Katja mit 392 Ringen, Lena mit 390 Ringen und Nici 381 Ringen. Für die dritte Mannschaft reichte der zweite Platz zum erneuten Aufstieg jetzt schon in die A-Klasse. Im Jugendrundenwettkampf ist die 1. Mann-schaft einsame Spitze im Gau. Die zweite Mannschaften auch noch beste in der Gruppe 3. Die „Freischützen“ sind überall im Gau dabei. Ich bin mächtig stolz auf Euch. Eine so leistungsstarke, homogene und begeisterungsfähige Truppe ist bewundernswert. Ab und zu glaube ich zu träumen, aber es ist Realität.

 

Für eine Sensation sorgte unsere Mannschaft beim Gaupokal. Zuerst war es eine tolle Leistung, dass sie Ihr Euch für das Finale der besten vier Mannschaften im Gau qualifiziert habt. Dazu muss man sagen, dass diese Mannschaft aus vier stehend Freihändig Schützen und einem Auflageschützen besteht. Im Finale habt Ihr dann noch einmal nachgelegt. Hier wurden 30 Schuß auf Zehntelwertung geschossen. Als Schützin eins legte die Nici mit 301,6 Ringen das beste Haberskircher Ergebnis vor, konnte wegen starker Konkurrenz aber nur 2 von 4 möglichen Punkten holen. Als Schützin zwei startete Katja und erreichte mit 298,6 Ringen die Maximal-punktzahl von 4 Punkten. Schütze drei war unser Karl Huber, der aufgelegt genau dasselbe Ergebnis wie Katja, nämlich 298,6 Ringe erzielte, und konnte damit ebenfalls 4 Punkte einholen. Auf Platz 4 kämpfte Lena um die Punkte. Mit 289 Ringen konnte sie sich über weitere zwei Punkte freuen. Für das außerordentlich hohe Endergebnis sorgte Stefan mit 285,1 Ringen und 3 Punkten. Damit Sieger mit 15 Punkten und dem besten Ringergebnis von 1472,9 Ringen die Mannschaft von „Freischütz“ Haberskirch-Unterzell vor KK Mering, SG Ried und Gunzenlee Kissing. Herzlichen Glückwunsch zu dieser tollen Leistung. Ein weiteres Ergebnis, dass uns Freischützen auch besonders freut, war der 6. Platz von der Nici bei der Deutschen Meisterschaft mit der Armbrust, die sie jedoch für Tell Dasing schoss, von denen sie auch die Armbrust gestellt bekam. Zu dieser Leistung auch meinen herzlichen Glückwunsch.

 

Dies sind alles Ergebnisse, von denen wir noch vor ein paar Jahren träumen konnten. Ein herzliches Dankeschön an alle, die zu diesen tollen Ergebnissen beigetragen haben. Hier kommt die Betreuer- und Trainer Schaft schon aus der zweiten Generation. Danke an Michi, Katja, Nici und ihren Helfern für ihre tolle Arbeit, die hier am Schießstand geleistet wird. Doch vor allem ein ganz besonderes Danke an Andreas Beutlrock, der immer wieder durch seinen Einsatz glänzt und diese außerordentliche Welle der Begeisterung und der außergewöhnlichen Schießleistungen wie kein Zweiter angekurbelt hat. Den Ehrenring der Stadt Friedberg hat er sich mit seinen Ehrenämtern das ganze Leben hindurch und dessen, was er hier auf die Beine gestellt hat, sehr wohl verdient. Die Höhepunkte des Jahres einfach noch einmal ins Gedächtnis rufen und dem Höhepunkt des Schießjahres, der Königsproklamation, entgegenfiebern, was könnte es im Schützenwesen noch schöneres geben? Doch nichts. Da möchte ich noch an einige Geschenke erinnern, die wir auf Weihnachten noch vorbereiten sollten!

 

Ein großes Geschenk die Zeit. Zeit für andere. Ein wertvolles Geschenk in unserer hektischen Welt. Ein Gespräch mit einem Freund in Not. Ein Besuch bei einem kranken Verwandten. Ein paar Stunden bei der einsamen Nachbarin. Durch ein Gespräch den Leistungsdruck beim Sportkameraden abbauen. Ein Nachmittag mit Eltern, Geschwistern, oder auch mit dem Ehepartner und den Kindern. Zeit für Anteilnahme. Zeit für Hilfe. Zeit für Trost und Zeit für Liebe und Zuneigung. Viele Möglichkeiten Zeit zu verschenken.

 

Ein weiteres Geschenk wäre das gute Beispiel. Zeigt Respekt gegenüber euren Mitmenschen. Zeigt Mitleid, wenn Jemanden etwas zustößt. Zeigt dass ihr jemand seid, auf den man sich verlassen kann. Fordere Gerechtigkeit, Aufrichtigkeit und Anständigkeit. Gerade für junge Menschen ist ein gutes Beispiel von unschätzbarem Wert. Erkenne die Leistung jedes Einzelnen an. Gib jedem das Gefühl, dass es ohne Sie, ohne Ihn nicht so gut ginge, sei es im schulischen, privaten, beruflichen und vor allem im sportlichen Bereich.

 

Das Geschenk Wissen

Last andere von deinem Wissen profitieren. Verschenke Wissen ruhig reichlich. Du verlierst nichts, aber gewinnst sehr viel an Anerkennung. Erfahrung weiterzugeben kann richtig Spaß machen, das dürft Ihr mir glauben. In den letzten Jahren meines Berufslebens konnte ich mit jungen Menschen diese Freude teilen. Es gab nichts Schöneres und vor allem beiden Seiten profitierten davon. Man erntet dabei sehr viel Anerkennung und Respekt.

Von diesen Geschenken, die eines gemeinsam haben, sie kosten absolut nichts, sollt Ihr sehr viel verteilen. Es würde unsere Zeit wieder etwas menschlicher, lebenswerter und weniger hektisch machen. Darüber sollten wir uns Gedanken machen, nicht über sündhaft teure Geschenke, die nur unser Gewissen und unseren Geldbeutel erleichtern. Wie singt Frank Schöbel in Seinem Lied „Schenkt Liebe, schenkt Zeit und das nicht nur zur Weihnachtszeit“. Dies sollte uns alle zum Nachdenken anregen.

Und nach dem Weihnachtsfest, soll für alle die Zeit kommen, in der man sich vom vorweihnachtlichen Stress erholen kann. Die Tage sind kurz und auch meistens etwas kalt. Das ist der richtige Moment es sich zu Hause am Ofen gemütlich zu machen, oder mit Freunden etwas zu unternehmen und eine angenehme und ruhige Zeit zu verbringen. In diesen Tagen etwas Ruhe finden, den Akku wieder aufzuladen und über den Sinn des Lebens nachzudenken. Dies ist möglichst noch vor dem Jahreswechsel angebracht. Bevor es im neuen Jahr wieder voll zur Sache geht. Sei es beruflich, schulisch, privat wie auch im sportlichen Bereich.

Ich wünsche Euch ein frohes, gesegnetes Christfest. Möge das neue Jahr uns allen Gesundheit, Zufriedenheit, Erfolg und Frieden bringen. Uns mit vielen schönen gemeinsamen Stunden verwöhnen. Und uns viel Kraft und Freude geben, um weiter für das Schützenwesen und unsere Dorfgemeinschaft tätig sein zu können. Gemeinsam das etwas träge gewordene Dorfleben auffrischen, miteinander feiern und das Leben genießen.

 

Das wäre mein größter Wunsch für das neue Jahr.

 

Euer Schützenmeister

 

Paul Kölbl

 
 
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